alpschaf
mehr als naturnah
seit 1659

 Betriebs- und Familiengeschichte

seit 1659

Mühlwiese - seit 1659

Unsere Herde zieht über die Mühlwiese, im Hintergrund der Stall, unser Winterquartier. Diese Mühlwiese ist erstmals 1659 als Besitz des ur-ur-ur-ur-ur-ur-ur-ur-Nenis Hans erwähnt. Wir Boners seien unter anderen ab etwa 1475 von Stürfis über Maienfeld 1647 in Malans eingebürgert worden - ermöglicht durch Heirat mit einer Frau Gugelberg. In der zehnten Generation wurde die Tierhaltung zu Gunsten des Hotelbetriebs Krone Malans und des Weinbaus zur Krone vorübergehend aufgegeben. Die elfte Generation hält wieder Schafe. Doch hat sich in kurzer Zeit viel geändert:


Jan rückt Holz

2019: 150 Tiere der Gattung Schafe, 2 Ziegen, 1 Kutschpferd, 1 Maultier, 3 Hütehunde, einige Herdenschutzhunde, ein paar Hühner und Enten. 1 Pferdegeschirr, 3 verschiedene "Traktoren". Buchhalterischer Wert eines Durchschnittsschafes: Fr. 160.-

1955 kam der erste Traktor: FAHR.

Vater mit erstem Traktor


1942: 9 Tiere der Rindergattung, 5 Schafe, 1 Pferd, 2 Schweine, 18 Hühner. Und 3 Pferdegeschirre. Buchhalterischer Wert eines Durchschnittsschafes: Fr. 44.-


Ur Neni mäht

1912: 5 Tiere der Rindergattung, 2 Pferde, 6 Schafe, 2 Schweine. Und 2 Ochsengeschirre, 4 Pferdegeschirre. Buchhalterischer Wert eines Durchschnittsschafes: Fr. 26.-


Ur Nana und Ur Neni

Von früheren Generationen fehlen uns solche Details. Was wir noch wissen: die drei Kühe von 1912 hiessen "Lila", "Stutz" und "Brauni". Ur Nana Alma führte als Witwe mit fünf Kindern 37 lange Jahre den Betrieb alleine mit diesen und weiteren Kühen, bis ein Sohn dann endlich übernehmen konnte. Übrigens haben bei uns noch heute alle Tiere einen Namen.

 

Film über das Leben auf der Alp

 

Die Schafe sehen das erste Mal im Leben die neuen Herdenschutzhunde (Anatolischer HSH und Patou Zucht Alberto Stern)